Steigern Sie die Conversion Rate Ihres Online-Shops durch einen verbesserten Zahlungsprozess

Erfahren Sie, wie ein effizienter und benutzerfreundlicher Zahlungsprozess die Conversions Ihres Online-Shops steigern und das Kundenerlebnis verbessern kann.

Business-Tipps

Was ist das Zahlungs-Erlebnis auf Ihrer Website?

Das Zahlungs-Erlebnis umfasst alle Phasen nach dem Klick auf den Kaufen-Button. Er ist entscheidend dafür, ob ein Online-Kunde einen Kauf auf Ihrer Website abschließt oder nicht. Der Zahlungsvorgang sollte also eine Schlüsselrolle in Ihrer E-Commerce-Strategie spielen.

Ein früherer Blogbeitrag behandelt das Thema Conversion Rate-Optimierung. Hier konzentrieren wir uns auf den Bezahlvorgang bzw. darauf, wie ein optimaler Checkout- und Zahlungsprozess die Online-Conversion weiter steigern kann. 

Die Bedeutung des Checkout- und des Bezahlvorgangs

Mit dem Wachstum des Online-Handels steigen auch die Verbrauchererwartungen.  Der zunehmende Wettbewerb bedeutet, dass die Verbraucher bei ihren Online-Bestellungen einen schnellen und effizienten Einkaufsprozess erwarten. Wenn ein Kunde in Ihrem Online-Shop den Kaufen-Button klickt, ist bereits ein Großteil der harten Arbeit getan. Ein häufiger Fehler, der zu unnötigen Warenkorb Abbrüchen führt, ist jedoch die Vernachlässigung des Zahlungsvorgangs.

Die Bedeutung des Zahlungsprozesses lässt sich in folgender Statistik erkennen: durchschnittlich brechen branchenübergreifend 7 von 10 Online-Käufer ihren Kauf ab. 

Ein reibungsloses und schnelles Zahlungs-Erlebnis bedeutet ein Prozess ohne mehrere Schritte und versteckte Kosten und mit den gewünschten Liefer- und Zahlungsoptionen. Jeder Fehler auf dem Weg dorthin erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde zu einem Konkurrenten geht und Ihnen eine Chance auf Einnahmen und Stammkundschaft entgeht. 

Wie kann man also das Zahlungs-Erlebnis eines Online-Shops verbessern, um die Conversion Rate zu steigern?

Optimieren Sie Ihre Bedienoberfläche

Eine saubere und leicht navigierende Checkout- und Zahlungsseite spielt eine wichtige Rolle in der Online-Conversion. Die Seite soll einen deutlichen Zweck haben und ausschließlich wesentliche Informationen umfassen: Ziel ist die Einsammlung von Zahlungsdaten und alle sonstigen Informationen, die Ihr Kunde zum Abschluss seines Kaufs benötigt.

Vergessen Sie auch nicht den M-Commerce. Heutzutage machen viele ihre Einkäufe auf Mobilgeräten. Das Design und die Bedieneroberfläche sollte dies berücksichtigen. 

Vereinfachen Sie den Zahlungsprozess

Sobald sich ein Kunde für den Kauf eines Produkts entschieden hat, möchte er langwierige Prozesse aus mehreren Schritten und auf mehreren Seiten vermeiden. Der Zahlungsprozess sollte also klar und präzise sein. Wenn Sie sich für einen mehrseitigen Checkout- und Zahlungsprozess entscheiden, stellen Sie sicher, dass jeder Schritt logisch und überschaulich ist. 

Verlangen Sie bei der Zahlung keine überflüssigen Informationen. Ihr Kunde wird diese sofort durchschauen und wird frustriert sein. Bitten Sie den Käufer ausschließlich um die Daten, die zum Abschluss des Kaufs erforderlich sind. Dazu gehören Kontaktdaten (Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer), Zahlungsinformationen und Adressinformationen – und sonst nichts.

Bieten Sie die richtigen Zahlungsmöglichkeiten an

Das Angebot an Zahlungsoptionen hat sich in den letzten Jahren stark erweitert. Es stehen ihren Kunden online mehrere Zahlungsanbieter und -optionen zur Auswahl, wie zum Beispiel die Möglichkeit der Ratenzahlung.

Ihre Konkurrenzfähigkeit beruht darauf, ihr Geschäft auf diesen veränderten Zahlungsgewohnheiten anzupassen. Die Integration mit den beliebtesten Zahlungsgateways und neuen Zahlungslösungen verbessert auch das allgemeine Kundenerlebnis in Ihrem Onlineshop, und beschleunigt den Zahlungsprozess. Auch Wiederholungskäufe werden gefördert, da Ihre Kunden ihre gewählte Zahlungsmethode speichern können. 

Die Verfügbarkeit der beliebtesten Zahlungsmethoden beeinflusst auch positiv die Conversion und sorgt dafür, dass Ihr Online-Shop über einen glaubwürdigen und zuverlässigen Zahlungsprozess verfügt. 

Bieten Sie genügende Lieferoptionen an

Eine unserer 2023 Marktstudien hat gezeigt, dass 84 % der Verbraucher beim Online-Einkaufen ihren Warenkorb aufgrund fehlender Lieferoptionen abbrechen. Ein weiterer Trend, den wir Jahr für Jahr beobachten, ist, dass die Kunden bei der Zahlung eine Reihe von verschiedenen Versanddienstleistungen erwarten, um ihren Anforderungen an Schnelligkeit und niedrige Zustellungskosten – sowie auch an nachhaltigeren Out-of-Home-Optionen (wie z.B. Lieferung an Paketschließfächern) –  gerecht zu werden.

Mit Packlink PRO können Sie Ihren Shop nahtlos mit über 300 Versanddienstleistern und einer Reihe von Carrierservices verbinden. Diese Vielfalt können Sie im Bezahlvorgang zeigen, und auf diese Weise die Conversion erhöhen und die Warenkorb-Abbruchrate reduzieren. 

Optimale Zahlungs- und Lieferoptionen bedeuten für ihre Kunden die bestgeeigneten Kosten und Lieferzeiten.

Zeigen Sie deutlich und für jede Liefermöglichkeit welche Versandkosten anfallen

Um Warenkorb-Abbrüche zu vermeiden, ist auch eine klare Angabe der Versandkosten wichtig. Keiner will im letzten Moment mit unerwarteten Kosten konfrontiert werden. 

Geben Sie noch vor der Zahlung die Auswahl an Versandlösungen deutlich an. So enttäuschen Sie Ihren Kunden nicht, und Ihr Shop gilt als vertrauenswürdig. Darüber hinaus ist es ratsam, den endgültigen Bestellbetrag, einschließlich Versandkosten und Steuern, direkt im Warenkorb und nicht erst danach anzuzeigen. 

Aktivieren Sie “Gäste-Checkout” als Zahlungsmöglichkeit

Wenn sich Ihre Kunden anmelden müssen, um einen Kauf abschließen zu können, wird das eine negative Auswirkung auf die Conversion Rate haben. Viele Kunden wollen zunächst nur einen einmaligen Kauf tätigen und wollen nicht, dass sie jetzt schon mehrere ihrer Daten für Marketingzwecke angeben müssen.

Die Möglichkeit, einen Kauf als Gast abzuschließen, bei dem nur eine E-Mail-Adresse erforderlich ist, sorgt für einen reibungslosen und schnellen Kaufabschluss. Ein zusätzlicher Vorteil besteht darin, dass sich dadurch die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sich der Kunde an dieses positive Kauf-Erlebnis erinnert und Wiederholungskäufe tätigt, bei denen er sich beispielsweise für Ihren Newsletter anmeldet. 

Vertrauens- und Sicherheitsmaßnahmen sind wichtig

Die meisten Leute gehen mit ihrem hart verdienten Geld sehr vorsichtig um. Durch einen guten Bezahlvorgang zeigen Sie Ihren Kunden, dass ihr Shop eine ernsthafte Marke ist, die ihre Kaufversprechen einhält. 

Auf der Zahlungsseite ist es ratsam ein hoch anerkanntes Vertrauenssiegel, sichere Zahlungsgateways und SSL-Zertifikate zu zeigen. Hier sollten Sie auch die Links zu Ihren  Rückgabe- und Rückerstattungsrichtlinien sowie die Kontaktdaten Ihrer Kundenbetreuung einfügen. Damit stärken Sie das Kundenvertrauen, dass es im Falle eines Problems auch leicht-zugängliche Lösungsmöglichkeiten gibt. 

Aktivieren Sie Push-Benachrichtigungen bei nicht abgeschlossene Kaufvorgängen

Wie bereits erwähnt, gibt es mehrere Gründe dafür, dass Ihre Kunden ihren Kaufvorgang abbrechen. Eine der häufigsten und am einfachsten zu erklären ist, dass sie einfach davon abgelenkt werden und vergessen, den Kauf abzuschließen.  

Da kann eine zeitnahe Erinnerungs-Benachrichtigung, dass sie noch Artikel in ihrem Warenkorb haben, hilfreich sein. Achten Sie jedoch darauf, dass diese Nachrichten nicht zu aufdringlich wirken, sonst erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde seinen Kauf nicht abschließt. Es soll eine freundliche Erinnerung sein, mindestens 30 Minuten nach einem Kaufabbruch. Diese Nachricht ist auch eine gute Gelegenheit, den Kunden an Ihre Produktvorteile zu erinnern.

Wie jede andere sinnvolle Initiative, erfordert dies natürlich Zeit und Ressourcen, aber sie ist eine, die sich lohnt: ein gutes Zahlungs-Erlebnis kurbelt Ihre Conversion Rate an. Durch die Aufwertung der oben genannten Stadien der Customer Journey begeistern Sie gleichzeitig ihre Kunden und ragen Sie Ihren Online-Shop klar aus dem Mitbewerb heraus.