Änderung der Konsumgewohnheiten während der Quarantäne

Nach den von Packlink extrahierten Daten weichen Schuhe und Bekleidung Apotheken, Lebensmitteln und Videospielen: So haben sich die E-Commerce-Verkäufe während der Quarantäne verändert.

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In absoluten Zahlen ist das Verhalten des elektronischen Geschäftsverkehres während des gesamten Jahres 2020 homogen, wobei es Zeiten höherer und andere mit niedrigerer Nachfrage gibt. Was sich in den letzten Wochen jedoch geändert hat, ist die Art der Produkte, die die Deutschen im Internet kaufen, so die Daten von Packlink, der technologischen Plattform für den Vergleich und die Buchung von Paketsendungen für Privatpersonen und Unternehmen.

Bei Packlink sieht man, dass dies ein klarer Indikator für die Konsumbedürfnisse der Deutschen ist. Aufgrund der durch den Covid-19 bedingten Quarantäne kaufen die Bürger Grundbedarfsgüter wie Lebensmittel und Hygieneartikel und verzichten auf andere Arten von Artikeln wie Kleidung und Schuhe. Darüber hinaus ist das Umsatzwachstum im Spielzeug- und Videospielsektor ein klares Symptom für die Erholungs- und Ablenkungsbedürfnisse der Haushalte in diesen Wochen.

Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit hat zu einer Zunahme des elektronischen Handels als Alternative für den Kauf von Grundbedarfsgütern geführt. Bis vor kurzem waren Kleidung und Schuhe diejenigen Konsumgüter, die am häufigsten online gekauft wurden und diese verzeichneten in der Weihnachtszeit 2019 ein deutliches Wachstum. Doch in den letzten Tagen und Wochen wurde der Kauf dieser Artikel eingestellt und stattdessen wurden massenweise Lebensmittel, Spielzeug, Videospiele und Hygieneartikel gekauft. Erwähnenswert sind auch die Bücher: die Freizeitalternative mit dem stärksten Wachstum. Dies zeigen die Daten von Packlink, die eine Veränderung der Einkaufsgewohnheiten der deutschen Verbraucher im Internet nachweisen.

Nahrungsmittel und Pharmazeutika sind diejenigen Sektoren, die das auffälligste Wachstum verzeichnen. Bei den Hygieneartikeln ist seit dem 25. Februar der Verkauf nicht verschreibungspflichtiger Produkte gestiegen.

Die tatsächliche Eskalierung beim Kauf dieser Art von Artikeln fand jedoch seit Anfang März mit der Verdoppelung der Verkäufe im Vergleich zur Vorwoche statt. Das Jahreshoch wurde aber erst am 16. März erreicht. An diesem Tag wurden viermal mehr Bestellungen und Zustellungen abgewickelt als im Durchschnitt.

Auch der Lebensmittelsektor erlebte, wie die Deutschen diese Artikel überstürzt kauften und sich nach Hause liefern ließen. In diesem Fall erfolgte die Steigerung jedoch erst kürzlich. Am 23. März stieg die Internet-Nachfrage nach Lebensmitteln und die diesbezüglichen Bestellungen.

Auch bei den elektronischen Artikeln haben die Internet-Bestellungen seit dem 23. März deutlich zugenommen, wenn auch hier bereits eine Woche zuvor ein leichter Anstieg zu verzeichnen war. Dieses Wachstum hielt in den letzten Tagen an. Eine ähnliche Situation zeigt sich bei den Videospielen, die seit dem 21. März einen deutlichen Anstieg verzeichnen und sogar ihr Jahresmaximum von 2020 überschreiten.

Auf der anderen Seite muss der Bekleidungs- und Schuhsektor mit ansehen, wie in den letzten Wochen zahlreiche Bestellungen wegfallen. Dieser Rückgang fällt zeitlich mit dem Anstieg im Lebensmittel- und Spielzeugbereich zusammen.

Diese Daten zeigen die Bedeutung des E-Commerce in unserem Land, der nach wie vor ein grundlegender Bestandteil des Geschäfts vieler Online-Shops ist und zusammen mit der Logistik einen beispiellosen Service in diesen unsicheren Zeiten bietet. Packlink steht in direktem Kontakt mit allen Versanddienstleistern, um zu prüfen, welche Versanddienste tatsächlich funktionieren, um unsere Kunden über die besten Alternativen zu informieren.

Diese Situation ist daher eine Chance sowohl für Online-Verkäufer (die ihre Verkäufe steigern können) als auch für physische Geschäfte, die ihre Aktivität dank des E-Commerce aufrechterhalten können, während die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist.